FAQ – Häufige Fragen

FAQ – Häufige Fragen

In der täglichen Praxis gibt es immer wieder wichtige Fragen. Fragen die auch Sie sich vielleicht schon gestellt haben. Hier sammeln wir unsere Antworten.

Das hängt in erster Linie vom Körpergewicht ab. Einen guten Vitamin D Spiegel von ca 60ng / ml erreicht man mit der täglichen Einnahme von 1000 IE Vitamin D3 pro 10 Kilo Körpergewicht pro Tag. Eine 60 Kilo schwere Frau nimmt dazu täglich 6000 IE. Das kann man leicht mit 6 tropfen Vitamin D Öl erreichen.

Wenn wirklich Bakterien oder Viren aktiv sind, ist es wichtig ein wirksames Mittel zu verwenden. Aus der Pflanzen Apotheke ist besonders der Thymian wirksam. Ein Präparat ist das Salviathymol. Wer es einfach und chemisch definiert mag nimmt 1% Lösung von Wasserstoffperoxid. Das ist schnell, billig und hochwirksam auch gegen Coronaviren.

Die rein hausärztlich allgemeinmedizinischen Leistungen werden von allen Kassen bezahlt.

Die sogenannten gesetzlichen Krankenversicherungen dürfen nur Leistungen der notwendigen und wirtschaftlichen Versorgung bezahlen.

Alle Leistungen, die darüber hinaus gehen, werden nicht erstattet. Was dazu gehört bestimmt der gemeinsame Bundesausschuss GBA.

Für die gesetzlich Versicherten bedeutet das eine sehr gute Grundversorgung mit medizinischen Leistungen.

Alle Leistungen außerhalb des Notwendigen müssen aber vom Versicherten selbst bezahlt werden.

In unserer Praxis sind dies vor allem die längeren Gespräche, die Infusionen, die Schmerztherapie. Die Preise stehen in unserer Preisliste.

Versicherte mit Anspruch auf Kostenersatz: sogenannte Privat Versicherte. Auch im Bereich der privaten Krankenversicherung wird im Prinzip nur das medizinisch notwendige bezahlt. Es werden dennoch wesentlich mehr Leistungen übernommen, da hier der GBA nichts zu sagen hat.

Wir alle fühlen uns zeitweise  müde und abgeschlagen. Für viele Menschen wird die Müdigkeit und Kraftlosigkeit zu einer starken Einschränkung. Glücklicherweise lassen sich die meisten Ursachen leicht behandeln. Die häufigsten Ursachen sind: Schilddrüsenleiden, Eisenmangel, Magnesiummangel, Vitamin D Mangel, Vitamin B12 Mangel. Depressionen sind ebenfalls eine häufige Ursache, wobei es aber unmöglich ist Ursache und Wirkung zu trennen. Daher sollte auch bei Depressionen immer eine gründliche Blutuntersuchung erfolgen.

Viele Menschen lassen wegen dieser Fragen ihr Blut untersuchen. Leider sind die meisten Ärzte nicht spezialisiert genug, um die Blutwerte gezielt auszusuchen und zu interpretieren. Dazu kommt, dass die Krankenversicherungen Blutuntersuchungen nicht gerne erstatten.

Müdigkeit kann durch einen Mangel an  Energie entstehen. Energie wird im Körper letztlich auf zellulärer Ebene aus der Nahrung erzeugt. Dieser Prozess kann nur optimal ablaufen, wenn alle Nährstoffe vorhanden sind. In den Industrieländern herrscht für die meisten Menschen kein absoluter Mangel an Nahrung. Die Qualität der Nahrung ist aber eine andere Sache.

Mangelzustände sind häufig und können mit den geeigneten Untersuchungen schnell erkannt werden.

Vitamin D Mangel: 70% der Bevölkerung haben zu wenig Vitamin D.

Eisenmangel: Besonders ein Problem der Frauen. Die Monatsblutung führt zu einem Verlust an Eisen, der nur schwer wieder aufgeholt wird.

Vitamin B12 Mangel: Ein Problem in jedem Lebensalter, dazu eine Nebenwirkung vieler gängiger Medikamente. Säurehemmer wie omeprazol führen zu Vitamin B12 Mangel.

Vitamin C Mangel: Wir bekommen alle nur sehr wenig Vitamin C. Eine Ergänzung oder Verbesserung der Nahrung ist eine allgemeine Empfehlung.

Schildrüsenleiden: Fehlfunktionen der Schilddrüse sind häufig. Jodmangel ist immer noch der Hauptauslöser. Die Laborwerte werden oft nur oberflächlich interpretiert.

Magnesiummangel: Sehr starker Mangel führt zu den bekannten Wadenkrämpfen. Häufiger ist leichter Mangel, der zu verminderter Energieproduktion führt.

In unserer Praxis machen wir bei allen Patienten eine genaue Blutdiagnostik. Schon die erste Stufe dieser Untersuchungen ( ca 150€) führt oft zum Erfolg.

Müdigkeit und Abgeschlagenheit kann aber auch ein Zeichen für eine chronische Entzündung sein. Diese sitzt häufig im Darm. Dauerhafte Fehlernährung, Lebensmittelunverträglichkeiten, Intoleranzen, dies sind Ursachen, die sich mittels bakterieller Stuhluntersuchungen finden lassen.

Eiseninfusionen sind eine große Hilfe bei dem Eisenmangelsyndrom. Viele Menschen brauchen immer wieder Infusionen mit Eisen um die quälende Müdigkeit des Eisenmangels abzulegen. Besonders bei der durch Eisenmangel bedingten Blutarmut sind die Infusionen unverzichtbar.

Die Eiseninfusionen gelten bei vielen Ärzten als gefährlich. Es herrscht das Vorurteil, die Infusionen würden oft zu allergischen Reaktionen führen.

In unserer Praxis führen wir Eiseninfusionen täglich mehrfach durch. Bei tausenden von Infusionen haben wir nie einen ernsthaften Zwischenfall erlebt. Auch harmlose aber unangenehme Nebenwirkungen sind selten.

Eiseninfusionen sollten in spezialisierten Zentren mit gut geschultem Personal gegeben werden. Die meisten Nebenwirkungen treten bei fehlerhaftem Gebrauch der Infusionslösungen auf. Die Ursache ist an sich nicht geheim. Die Eisenpräparate dürfen nicht stark verdünnt werden und müssen in einer genau festgesetzten Geschwindigkeit infundiert werden.

Wenn man diese Vorgaben berücksichtigt sind Eiseninfusionen nicht gefährlicher als irgendeine andere medizinische Maßnahme.

Was bedeuten normale Blutwerte? Mir geht es schlecht aber alle Werte sind normal ?  

Normale Blutwerte sind keine Garantie für gute Gesundheit. Die Werte gelten meist als normal im Sinne einer Statistik. Besonders auffällig ist das bei der Eisenversorgung. Frauen haben häufiger Eisenmangel, weil sie mit den Blutungen immer wieder Eisen verlieren. Dadurch sind niedrige Werte statistisch normal. Gut ist das aber nicht. Die optimale Versorgung mit Eisen ist bei einem Ferritinwert von 100 Einheiten gegeben. Unter 50 Einheiten bestehen oft schon Mangelsymptome wie Müdigkeit oder Haarausfall. Der niedrigste normale Wert  im Sinne der Statistik ist aber 12 Einheiten.

Eine ähnliche Logik gilt für Vitamin D. Die meisten Menschen bekommen nicht genug Sonnenlicht auf die Haut um das Vitamin D zu erzeugen. Daher haben über 70% der Menschen einen Mangel. Das hat dazu geführt, dass auch Vitamin D Spiegel von 15 ng/ml als normal gelten können. Eine optimale Versorgung ist aber erst bei einem Spiegel von 60ng/ml gegeben.

Für alle Blutwerte, die etwas mit Versorgung zu tun haben, müsste es eigentlich Zielwerte geben. Das ist etwas ganz anderes als die Spanne der Normalwerte. Diese Zielwerte liegen für Vitamine und Mineralien meist im oberen Drittel des sogenannten Normalbereichs.

Kurz gesagt: Normal ist noch lange nicht Optimal

Das Immunsystem ist sehr vielschichtig. Natürlich brauchen alle Funktionen eine gute Versorgung. Das Immunsystem leidet besonders unter Mangel an Vitamin C, Vitamin D, Magnesium, Zink etc. Die Ergänzung – idealerweise nach vorheriger Blutuntersuchung- ist eine wichtige Hilfe für das System.

Die Basis Versorgung für mich und meine Familie: Ein multivitamin, 1000IE Vitamin D pro 10 Kilo Gewicht jeden Tag, 1-2g Vitamin C jeden Tag, 500mg Magnesium jeden Tag.

Das Immunsystem ist eingebunden in unser ganzes Sein. Die seelische Befindlichkeit beeinflusst die Hormone und auch sogar die Funktion der Abwehrzellen. Es reicht also nicht alleine irgendetwas einzunehmen.

Das Immunsystem freut sich über Ruhe und Schlaf. Wer hier ein Problem hat, kann gezielte Entspannungsübungen in den Alltag einbauen. Und merke: Schlaf ersetzt viele Medikamente, Aber kein Medikament ersetzt den Schlaf.

Chronische Entzündungen hemmen das Immunsystem. Das können entzündete Zähne und Zahnfleisch sein. Besonders oft aber ist der Darm chronisch gereizt.

Senden Sie uns Ihre Frage

8 + 0 = ?